Aktuelles

Kathmandu - mal anders

Das Verkehrschaos war wie immer: ohne Stau, Abgase und lautes Hupen geht es in Nepal nun einmal nicht. Und so fuhren wir am vergangenen Dienstag nach Lalitpur, um Raju und seine kleine Hilfsorganisation MySmallHelp zu besuchen sowie mein Patenkind Ayushrika. An Ayushrikas Schule war Sporttag und so konnten wir uns gut mit ihr und ihren Freundinnen unterhalten. Anschließend ging es weiter zu einem neuen Coffee-Shop, der im März eröffnen wird. Der Außen- und Innenausbau ist bereits fertig und Roji hat uns einen sehr leckeren Milchkaffee serviert. Roji ist eine von Rajus Schützlingen, erst vor kurzem hat sie ein zweiwöchiges Barista-Training erfolgreich absolviert, und das bei unseren Freunden in Kathmandu, die wir im Anschluss besuchen wollten.

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Dolakha - Nepal, wie es nur wenige Touristen erleben

Jeep oder Van, das war die Frage, bevor wir uns auf den Weg nach Dolakha gemacht haben. Hätten wir uns doch nur für den Jeep entschieden....

Am vergangenen Freitag ging es um 09:00 Uhr los, unser Fahrer Ganesh war wie immer pünktlich und auch unsere Mitreisenden Radheshyam und Mohan kamen morgens zum Guest House in Bhaktapur. Zuerst ging es auf gut ausgebauten Straßen, dafür aber mit viel Verkehr und einigen Staus, in Richtung Banepa und Dhulikhel, bevor wir auf eine nicht asphaltierte Straße abbogen. Nun hieß es, sich gut festzuhalten und die vielen Kurven einfach hinzunehmen. Stundenlang fuhren wir entlang eines Flusslaufs, dabei gewannen wir zunehmend an Höhe. Aufgrund einiger Abkommen der asiatischen Länder ist Nepal verpflichtet, die Überlandstraßen auszubauen. Nun versperrten uns permanent Baufahrzeuge den Weg, Staubwolken oder matschige Streckenabschnitte waren unumgänglich.

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Happy Holi!

Heute feiert Nepal Holi, das „Fest der Farben“, um den Frühling willkommen zu heißen.

Ausflug mit den Patenkindern der Klassen 6 bis 8

Seit einigen Monaten gibt es in Nepals Hauptstadt Kathmandu das „Aviation Museum“. Ein Museum, entstanden nachdem im März 2015 eine Maschine der Turkish Airlines aus Istanbul kommend notlanden musste und seither neben dem Rollfeld stand. Das Flugzeug aufwendig zu reparieren und wieder flugtauglich zu machen, kam für die Airline nicht in Frage und so wurde es nach Nepal verkauft. In Einzelteile zerlegt und auf große Transporter verfrachtet kam es schließlich auf ein freies Gelände und wurde zum Museum umfunktioniert.

Als der Bus mit unseren Patenkindern in Bhaktapur ankam, schauten wir in viele freudige und erwartungsvolle Gesichter. Im Bus wurde viel gelacht, erzählt und der tägliche Stau auf der Straße nach Kathmandu wurde schnell zur Nebensache.

Auf dem Museumsgelände steht nun also die alte Maschine, drumherum wurden viele Plakate mit Bildern zur Luftfahrt und Erklärungen aufgehängt. Da wir die erste Gruppe an diesem Morgen waren, ging es sofort viele Treppenstufen empor, in den Bauch des Flugzeuges. Die Kinder und Jugendlichen schauten sich staunend um, während Birgit Blumentritt und ich sehr enttäuscht waren. Die Originalsitze waren nicht mehr vorhanden, Stühle waren wie zu einer Theatervorführung aufgestellt. Präsentiert wurde dann auch gleich ein Film, der anschaulich zeigte, wie der Transport und der Umbau stattfanden.

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Familienbesuche in Chaling

Heute mussten wir schon um 08:00 Uhr fertig sein zur Abfahrt, denn wir wollten einige unserer Patenfamilien in Chaling zu Hause besuchen, bevor die Kinder zur Schule gehen.

Ashmita und Rashmita, die Schwestern aus der 2. Klasse in Chaling, leben seit einiger Zeit in einem angemieteten Haus mit angeschlossener Hühnerfarm. Ihre Eltern haben das Areal gemietet und bewirtschaften es. Sie bewohnen zwei Zimmer im Haus, in dem auch eine Tante der Mädchen lebt. Ursprünglich kommt die Familie aus Dhading, ist aber seit vielen Jahren in Chaling sesshaft.

Unser nächster Besuch war bei Oshika und Oshik, die nahe der Shree Radhakrishna Basic School Schule wohnen. Gleich nach unserer Ankunft gab es gewürzten Schwarztee, wie es in Nepal üblich ist. Zu unserer Überraschung kam auch Ganga vorbei, die viele Jahre in unserem Patenprogramm war und im vergangenen Jahr die 12. Klasse abgeschlossen hat. Die Freude über unser Wiedersehen war auf beiden Seiten riesig.

Beim Erdbeben vor drei Jahren wurde das Haus der Familie von Oshika und Oshik soweit zerstört, so dass es unbewohnbar ist. Heute noch lebt die kleine Familie in einer Wellblechhütte. Doch nun werden zum letzten Mal Gelder aus dem Erdbebenfonds der Regierung ausgezahlt und sie planen den Baubeginn eines Häuschens, zusammen mit anderen Verwandten, in den nächsten Wochen.

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