Aktuelles

Abschied

Morgen ist es soweit, Birgit Blumentritt fliegt zurück nach Deutschland und ich werde für 3 Tage nach Boudha (Stadtteil von Kathmandu) umziehen und bei einer Freundin aus München wohnen.

Und so war heute unser letzter Tag in Kharipati und Chaling. Zuerst ging es noch einmal an die Shree Krishna Higher Secondary School, um die Kinder aus Kharipati zu treffen, die beim ersten Mal nicht anwesend waren. Insbesondere die Jüngsten wie Namrata, Navaraj, Sabita, Shoba und Rojina kamen aus ihren Klassenzimmern zu uns in die Bibliothek. Sie bekamen die Briefe ihrer Paten und begannen sofort mit der Antwort. Einige der älteren Buben konnten wir leider erneut nicht antreffen, wie wir dann erfuhren, sind sie seit gut zwei Wochen krank. Immer häufiger sind starke Erkältungen auch in Nepal extrem langwierig, und somit waren diese Kinder entschuldigt.

Nach einem kurzen Abschied ging es weiter nach Chaling. Hier hatten wir die Eltern zu einem Treffen eingeladen. Es war uns sehr wichtig, den Eltern noch einmal nahe zu legen, die Kinder regelmäßig zur Schule zu schicken und ihnen mehr über unsere Arbeit zu berichten. Doch zuerst kamen Amar, Rabin und Sabina vorbei, die wir ebenfalls zuvor nicht in Kharipati angetroffen hatten. Amar und Rabin war anzusehen, dass es ihnen nicht gut ging, dennoch durften wir einige Fotos machen und sie schrieben ein paar kurze Zeilen an ihre Paten.

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Kathmandu - mal anders

Das Verkehrschaos war wie immer: ohne Stau, Abgase und lautes Hupen geht es in Nepal nun einmal nicht. Und so fuhren wir am vergangenen Dienstag nach Lalitpur, um Raju und seine kleine Hilfsorganisation MySmallHelp zu besuchen sowie mein Patenkind Ayushrika. An Ayushrikas Schule war Sporttag und so konnten wir uns gut mit ihr und ihren Freundinnen unterhalten. Anschließend ging es weiter zu einem neuen Coffee-Shop, der im März eröffnen wird. Der Außen- und Innenausbau ist bereits fertig und Roji hat uns einen sehr leckeren Milchkaffee serviert. Roji ist eine von Rajus Schützlingen, erst vor kurzem hat sie ein zweiwöchiges Barista-Training erfolgreich absolviert, und das bei unseren Freunden in Kathmandu, die wir im Anschluss besuchen wollten.

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Dolakha - Nepal, wie es nur wenige Touristen erleben

Jeep oder Van, das war die Frage, bevor wir uns auf den Weg nach Dolakha gemacht haben. Hätten wir uns doch nur für den Jeep entschieden....

Am vergangenen Freitag ging es um 09:00 Uhr los, unser Fahrer Ganesh war wie immer pünktlich und auch unsere Mitreisenden Radheshyam und Mohan kamen morgens zum Guest House in Bhaktapur. Zuerst ging es auf gut ausgebauten Straßen, dafür aber mit viel Verkehr und einigen Staus, in Richtung Banepa und Dhulikhel, bevor wir auf eine nicht asphaltierte Straße abbogen. Nun hieß es, sich gut festzuhalten und die vielen Kurven einfach hinzunehmen. Stundenlang fuhren wir entlang eines Flusslaufs, dabei gewannen wir zunehmend an Höhe. Aufgrund einiger Abkommen der asiatischen Länder ist Nepal verpflichtet, die Überlandstraßen auszubauen. Nun versperrten uns permanent Baufahrzeuge den Weg, Staubwolken oder matschige Streckenabschnitte waren unumgänglich.

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Happy Holi!

Heute feiert Nepal Holi, das „Fest der Farben“, um den Frühling willkommen zu heißen.

Ausflug mit den Patenkindern der Klassen 6 bis 8

Seit einigen Monaten gibt es in Nepals Hauptstadt Kathmandu das „Aviation Museum“. Ein Museum, entstanden nachdem im März 2015 eine Maschine der Turkish Airlines aus Istanbul kommend notlanden musste und seither neben dem Rollfeld stand. Das Flugzeug aufwendig zu reparieren und wieder flugtauglich zu machen, kam für die Airline nicht in Frage und so wurde es nach Nepal verkauft. In Einzelteile zerlegt und auf große Transporter verfrachtet kam es schließlich auf ein freies Gelände und wurde zum Museum umfunktioniert.

Als der Bus mit unseren Patenkindern in Bhaktapur ankam, schauten wir in viele freudige und erwartungsvolle Gesichter. Im Bus wurde viel gelacht, erzählt und der tägliche Stau auf der Straße nach Kathmandu wurde schnell zur Nebensache.

Auf dem Museumsgelände steht nun also die alte Maschine, drumherum wurden viele Plakate mit Bildern zur Luftfahrt und Erklärungen aufgehängt. Da wir die erste Gruppe an diesem Morgen waren, ging es sofort viele Treppenstufen empor, in den Bauch des Flugzeuges. Die Kinder und Jugendlichen schauten sich staunend um, während Birgit Blumentritt und ich sehr enttäuscht waren. Die Originalsitze waren nicht mehr vorhanden, Stühle waren wie zu einer Theatervorführung aufgestellt. Präsentiert wurde dann auch gleich ein Film, der anschaulich zeigte, wie der Transport und der Umbau stattfanden.

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