Aktuelles

Wir haben es geschafft!

Kürzlich hatten wir Ihnen zwei Notfälle vorgestellt: Sushil, der dringend eine Operation zur Entfernung eines Tumors benötigt und Mohan, dessen Haus nach einem sintflutartigen Regen unter Wasser stand.

Seit gestern ist es vollbracht: die benötigten Gelder, um diesen beiden jungen Männern helfen zu können, sind dank Ihrer großzügigen Spenden über Betterplace bei uns eingegangen. VIELEN HERZLICHEN DANK!

Bei Mohan waren schon für den vergangenen Samstag zwei Arbeiter bestellt, die mit bereits angelieferten Ziegelsteinen und Zement Schutzmauern um das Haus bauen sollten. Leider verstarb ein naher Verwandter eines Arbeiters, so dass der Baubeginn vorerst um eine Woche verschoben werden musste.

Für Sushil beginnt nun eine Zeit, die sicher schwierig und schmerzhaft sein wird, ihm aber schlussendlich Gesundheit und ein neues Lebensgefühl geben wird. Unsere Partner vor Ort sind bereits informiert, dass die finanziellen Mittel für die Operation vorhanden sind. Sobald Sushils älterer Bruder sich für einige Tage frei nehmen kann, wird er ihn ins Krankenhaus begleiten und während seines Aufenthaltes dort zur Seite stehen. Wir wünschen Sushil alles Gute!

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Zwischenstand Betterplace-Aktionen

Vor gut einer Woche hatten wir Ihnen die beiden Betterplace-Projekte vorgestellt, um Sushil die Entfernung des Tumors zu ermöglichen sowie Mohans Haus monsunfest zu machen. Die Spendenbereitschaft war wieder überwältigend. Die benötigte Summe für den Mauerbau wurde bereits nach vier Tagen erreicht. Die Erleichterung bei Mohan ist riesengroß. Er dankt allen Spendern, die ihn so großzügig unterstützt haben.

Auch die Hilfe für Sushil ist sehr groß. Bisher sind schon über 80% der benötigten Summe zusammengekommen. Es fehlen nur noch 203 € und die Operation kann durchgeführt werden. Wer Sushil unterstützen möchte, kann das hier tun.

Ein großes Dankeschön an alle Spender!

Sushil benötigt dringend eine Operation

Sushil besucht die 8. Klasse der Shree Krishna Higher Secondary School in Kharipati. Im Februar haben wir die Familie zu Hause in Chaling besucht und unserem Vereinsmitglied Dr. Martin Heidemann fiel dabei sofort auf, dass der Junge gesundheitliche Probleme hat. Darauf angesprochen erklärte die Familie, dass Sushil bereits seit 7 Jahren einen stetig größer werdenden Tumor im Rücken und viele kleinere Tumore im ganzen Körper hat. Der Rückentumor ist flach, aber großflächig. Er bereitet Sushil bei jeder Bewegung Schmerzen, insbesondere beim Liegen. Dr. Martin Heidemann schaute sich Sushil genau an und es wurde schnell klar, dass der Junge gründlich untersucht und ggf. ein MRT gemacht werden muss.

Vergangene Woche fand der MRT-Termin statt und ein Spezialist hat die Bilder ausgewertet. Dabei ergab sich zuerst einmal, dass es sich um gutartige Tumore handelt und der großflächige Tumor am Rücken kann in einer Operation entfernt werden. Die Operation ist sehr aufwändig, weil der Junge dabei viel Blut verlieren kann und ganz besondere Fähigkeiten und Kenntnisse des Arztes für diesen Eingriff erforderlich sind. Dr. Basanta Pant vom Annapurna Neurological Hospital wurde uns dafür empfohlen und er wird die Operation auch durchführen.

Die Gesamtkosten für MRT und Operation werden sich auf ca. Euro 1200,00 belaufen. Wie bereits in der Vergangenheit haben wir diese Kosten als Projekt auf der Spendenplattform Betterplace eingestellt. Das Ziel ist damit möglichst viele Menschen zu erreichen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe. Die Operation wird Sushil ein sehr viel Lebensqualität zurück geben.

Hilfe für Mohan Khanal

Seit vielen Jahren ist Mohan Khanal die treue Seele unserer Arbeit in Nepal. Er unterrichtet Mathematik an der Shree Radhakrishna Lower Secondary School in Chaling, kennt alle Kinder und ihre Familien persönlich, kümmert sich rührend um seine Schützlinge und hilft uns in allen Belangen unserer Arbeit.

Bei den beiden großen Erdbeben im April und Mai 2015 wurde das Haus von Mohans Familie stark beschädigt und musste aufwändig repariert werden. Zudem wurde später auf dem davor liegenden Grundstück ein großes Gebäude errichtet, so dass sich das Wasser bei starkem Regen (insbesondere in der Monsunzeit) staut und nicht mehr frei den Hang hinab fließen kann. Auch wurde sein Haus in der Monsunzeit schon mehrfach unterspült, der Bau einer Drainage übersteigt aber bei Weitem die finanziellen Mittel der Familie.

Vergangene Woche hat es im Kathmandu-Tal ein starkes Unwetter gegeben und nun ist der schlimmste Fall eingetreten. Das Haus der Familie Khanal steht unter Wasser. Persönliche Dinge konnten nur teilweise gerettet und bei Nachbarn untergebracht werden. Möbel, die zum größten Teil Geschenke zur Hochzeit im vergangenen Jahr waren, wurden aus dem Haus gebracht oder notdürftig etwas erhöht wieder aufgestellt.

Einen Tag später hat sich Mohan mit einem Konstrukteur und Fachmann getroffen, der ihm empfiehlt, zuerst einmal eine tief angelegte Mauer zu bauen, um die Wassermassen durch den bald zu erwartenden Monsun abzuwehren.

Zum Bau der Mauern um das Haus werden ca. Euro 450 benötigt. Auch in diesem Fall haben wir die Kosten als Projekt auf der Spendenplattform Betterplace eingestellt. Wir hoffen damit viele Menschen zu erreichen, die bereit sind, einem so hilfsbereiten jungen Mann wie Mohan unter die Arme zu greifen und ihm und seiner Familie helfen, trocken durch die regenreichen Sommermonate zu kommen und anschließen sein Haus wieder bewohnbar zu machen.

Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft für Mohan und für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

Neues von Rojin und Roshan

Im April hatten wir über Betterplace zu Spenden aufgerufen und quasi über Nacht von Ihnen eine ausreichende Summe bekommen, um der Familie von Rojin und Roshan eine kleine wetterfeste Hütte, Betten, Decken, Küchenutensilien und Lebensmittel ermöglichen zu können. Bereits Ende April war Balkrishna Bajagie mit Rojin und seiner Mutter unterwegs, um ein großes Bett und warme Decken zu kaufen. Auf unserer Website hatten wir darüber berichtet.

In der vergangenen Woche waren sie wieder gemeinsam in Bhaktapur unterwegs, es gab Sperrholz zur Verkleidung der Innenwände, ein weiteres Bett, Decken und dringend benötigte Kochtöpfe, Teller, Becher und Besteck.

 

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