Aktuelles

Stadtbummel in Bhaktapur

Heute wird der hinduistische Feiertag 'Shivaratri' begangen, deshalb hatten wir heute frei und haben den Tag in Bhaktapur verbracht. Wir sind ganz in Ruhe durch die Stadt spaziert, haben fotografiert, kleine Gässchen erforscht und auch das eine oder andere Mitbringsel erstanden.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch einer Papiermanufaktur. In einer vom Erdbeben stark betroffenen Gasse wiesen handgemalte Schilder auf die Werkstatt hin. Ein Durchgang führt in das hinten gelegene Haus, in dem sich ein Geschäft mit vielen Artikeln aus handgeschöpftem Papier befindet. Die Eigentümerin bot uns an, uns die Fertigungsräume zu zeigen und führte uns zu den einzelnen Stationen der Herstellung. Vom Einweichen der Pflanzenfasern, zum Schöpfen, Färben und Trocknen der großen Papierbögen bis hin zur Weiterverarbeitung zeigte sie uns die über mehrere Ebenen verteilten Arbeitsplätze und Maschinen.

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Ein Tag in Kathmandu

Heute war der Tag der Hochzeiten. Morgen und Montag sind Feiertage und anscheinend nutzen viele Paare das lange Wochenende zum Heiraten. Auch unsere nepalesischen Partner waren zu einer Hochzeit geladen, so dass wir einen Kathmandu-Tag eingelegt haben. Dankenswerterweise hat uns unser Fahrer Ganesh gefahren, obwohl er auch zu einer Hochzeit geladen war, er ist dann später gegangen.

Zunächst wurden wir an der Swayambhunath-Tempelanlage oberhalb der Stadt abgesetzt. Dort gibt es mehrere Klöster, kleine Tempel und Statuen und außerdem einen phantastischen Blick über die Stadt. Ein befreundeter Führer erklärte uns alles auf Deutsch. Ganz oben gibt es eine Opferstelle, an der wir alle ein Tika, einen Segnungspunkt, auf die Stirn erhielten. Auf dem Gelände leben viele Affen, die dort auch ein eigenes Schwimmbecken haben. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Touristen mit großem Geschick um Essbares zu erleichtern.

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T-Shirts für die Schüler in Chaling

Den heutigen Tag haben wir wieder in Chaling verbracht. Wir fuhren ziemlich bepackt dorthin und trafen gerade in der Unterrichtszeit ein. Die fünfte Klasse hatte Englisch und die Lehrerin schaute sich ihre erledigten Aufgaben an und ließ sie einzelne Worte buchstabieren. Das klappte ganz gut. Wir zogen uns in den Computerraum zurück und sortierten die mitgebrachten T-Shirts nach Größen. Nach der kurzen Pause wurden dann die Kinder klassenweise geholt und jedes Kind erhielt ein Oberteil. Wir begannen die Verteilung bei der Kindergartenklasse und arbeiteten uns recht schnell weiter hoch. Alle Kinder waren so glücklich über die neuen Kleidungsstücke und es entstanden einige schöne Fotos. Klasse zwei hatte einen sehr günstig gelegenen Klassenraum und die Kleinen beobachteten das Geschehen hautnah, zwischendrin übten wir auch ein wenig Englisch. Sie konnten alle ihren Namen sagen und bis zehn zählen. Erstaunlicherweise ging es von 6 bis 10 besser als von 1 bis 5.

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Ein Tag mit Familienbesuchen

Zum Frühstück hatten wir Sushmita zu Besuch, die den Brief ihrer Patin erhielt und uns von ihrer Ausbildung am College berichtete. Danach ging es los in Richtung Chaling. Heute stand der erste Teil der Familienbesuche auf dem Programm. Alle Kinder, die seit dem letzten Besuch neu ins Programm aufgenommen wurden, sollten aufgesucht werden. Es gab eine "obere" und eine "untere" Gruppe, die entsprechend der Wohnung der Kinder weiter oben am Berg oder in der Nähe der Schule die Familien besuchten. Dabei wurden wir natürlich von den nepalesischen Partnern begleitet.

Im Folgenden erfahren Sie, was die "obere" Gruppe erlebt hat:

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Postverteilung in Kharipati

Heute waren wir dann schon zu fünft unterwegs. Wir wurden um 8:30 Uhr abgeholt und fuhren nach Kharipati, um dort die Briefe und Geschenke der Paten zu übergeben.
An der Schule wurden wir vom Direktor und einigen älteren Mädchen mit Tagetes-Ketten begrüßt und in die Bibliothek geleitet. Dort begannen wir dann auch sofort mit den Übergaben an die Klassen 11 und 12.

Die nächsten Übergaben versuchten wir absteigend nach Klassen durchzuführen. Das klappte zunächst noch einigermaßen, dann fehlten doch mehrere Kinder einer Klasse, oder sie kamen sehr spät. Von den Lehrern erfuhren wir dann, dass gerade Prüfungen stattfinden und viele Kinder deshalb nur ganz kurz bei uns hereinschauen konnten. Die Freude über T-Shirts, Tücher, Schmuck, Stifte, Fotos und vor allem die Briefe war bei allen deutlich zu sehen. Die Jugendlichen lasen ihre Briefe größtenteils alleine, manche holten sich Hilfe bei Mohan, der ihnen beim Entziffern der Handschriften half.

Der mitreisende Pate Martin wurde von einer Gruppe Mädchen mit allen möglichen Fragen gelöchert, was allen offensichtlich viel Spaß machte.
Relativ früh ging es zurück nach Bhaktapur, wo wir nach einem späten Mittagessen zusammen mit der inzwischen eingetroffenen sechsten Patin noch einen ausgedehnten Rundgang durch die Stadt unternahmen.

Jetzt nach dem Abendessen sind wir alle recht müde und werden bald zu Bett gehen. Für morgen sind Patenkindbesuche bei den neuen Kindern geplant. Da werden wir in zwei Gruppen bergauf und -ab unterwegs sein.