Aktuelles

Frohes Neues Jahr 2075

In Nepal ist heute der erste Tag des Jahres 2075 des Bikram Sambat-Kalenders. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle viele liebe Neujahrsgrüße aus Nepal weitergeben.

Alles Gute für 2075!

Mit Jahresbeginn enden die Schulferien und das neue Schuljahr fängt an. Nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse der Versetzungsprüfungen. Sobald wir Informationen aus Chaling und Kharipati erhalten, werden wir diese an die Paten weitergeben.

Auch die Studenten haben die Prüfungen des soeben beendeten Semesters abgeschlossen.
Die Schüler der höheren Klassen hingegen haben ihre Prüfungen noch vor sich. Wir drücken ganz fest die Daumen!

Der letzte Tag

Nachdem Birgit Blumentritt zurück nach Deutschland geflogen war, hatte ich noch sehr schöne Tage in Kathmandu. Am Sonntag traf ich zwei unserer ehemaligen Schüler auf eine Tasse Kaffee in Boudha, und eine liebe Freundin im Anschluss.

Der Montag wurde dann für unsere Studenten Sanjiv, Suman, Sushmita und Prasiddikka noch mal richtig aufregend. Dank der großzügigen Spende einer Freundin und Patin konnten wir die vier nach Chandragiri einladen. Neben Manakama gibt es in Chandragiri die zweite Seilbahn in Nepal überhaupt, die Fahrt geht auf 2551m Höhe und die Aussicht ist einfach grandios. Schon als wir die kleine Gondel bestiegen wuchs die Aufregung bei unseren Jugendlichen, aber auch bei Balkrishna merklich. Immer wieder wurden Emotionen, Geräusche, vorbeifahrende Gondeln und die Aussicht auf Kathmandu kommentiert.

Oben angekommen sahen wir weit ins Kathmandu-Tal und die umliegenden Berge. Eine Sicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya-Massivs war aufgrund vieler Wolken nicht möglich, doch das tat der Begeisterung keinen Abbruch.

Nach einem kurzen Weg weiter bergauf erreichten wir einen hinduistischen Tempel, den ich sogleich erkundete während meine nepalesischen Begleiter die Aussicht in vielen Fotos festhielten.

Mittagessen gab es in einem Restaurant mit Selbstbedienung, in Nepal noch weitestgehend unbekannt. Momos und Pommes, eine wilde Kombination und dazu Orangenlimonade und Cola wurden gewünscht.

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Abschied

Morgen ist es soweit, Birgit Blumentritt fliegt zurück nach Deutschland und ich werde für 3 Tage nach Boudha (Stadtteil von Kathmandu) umziehen und bei einer Freundin aus München wohnen.

Und so war heute unser letzter Tag in Kharipati und Chaling. Zuerst ging es noch einmal an die Shree Krishna Higher Secondary School, um die Kinder aus Kharipati zu treffen, die beim ersten Mal nicht anwesend waren. Insbesondere die Jüngsten wie Namrata, Navaraj, Sabita, Shoba und Rojina kamen aus ihren Klassenzimmern zu uns in die Bibliothek. Sie bekamen die Briefe ihrer Paten und begannen sofort mit der Antwort. Einige der älteren Buben konnten wir leider erneut nicht antreffen, wie wir dann erfuhren, sind sie seit gut zwei Wochen krank. Immer häufiger sind starke Erkältungen auch in Nepal extrem langwierig, und somit waren diese Kinder entschuldigt.

Nach einem kurzen Abschied ging es weiter nach Chaling. Hier hatten wir die Eltern zu einem Treffen eingeladen. Es war uns sehr wichtig, den Eltern noch einmal nahe zu legen, die Kinder regelmäßig zur Schule zu schicken und ihnen mehr über unsere Arbeit zu berichten. Doch zuerst kamen Amar, Rabin und Sabina vorbei, die wir ebenfalls zuvor nicht in Kharipati angetroffen hatten. Amar und Rabin war anzusehen, dass es ihnen nicht gut ging, dennoch durften wir einige Fotos machen und sie schrieben ein paar kurze Zeilen an ihre Paten.

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Kathmandu - mal anders

Das Verkehrschaos war wie immer: ohne Stau, Abgase und lautes Hupen geht es in Nepal nun einmal nicht. Und so fuhren wir am vergangenen Dienstag nach Lalitpur, um Raju und seine kleine Hilfsorganisation MySmallHelp zu besuchen sowie mein Patenkind Ayushrika. An Ayushrikas Schule war Sporttag und so konnten wir uns gut mit ihr und ihren Freundinnen unterhalten. Anschließend ging es weiter zu einem neuen Coffee-Shop, der im März eröffnen wird. Der Außen- und Innenausbau ist bereits fertig und Roji hat uns einen sehr leckeren Milchkaffee serviert. Roji ist eine von Rajus Schützlingen, erst vor kurzem hat sie ein zweiwöchiges Barista-Training erfolgreich absolviert, und das bei unseren Freunden in Kathmandu, die wir im Anschluss besuchen wollten.

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Dolakha - Nepal, wie es nur wenige Touristen erleben

Jeep oder Van, das war die Frage, bevor wir uns auf den Weg nach Dolakha gemacht haben. Hätten wir uns doch nur für den Jeep entschieden....

Am vergangenen Freitag ging es um 09:00 Uhr los, unser Fahrer Ganesh war wie immer pünktlich und auch unsere Mitreisenden Radheshyam und Mohan kamen morgens zum Guest House in Bhaktapur. Zuerst ging es auf gut ausgebauten Straßen, dafür aber mit viel Verkehr und einigen Staus, in Richtung Banepa und Dhulikhel, bevor wir auf eine nicht asphaltierte Straße abbogen. Nun hieß es, sich gut festzuhalten und die vielen Kurven einfach hinzunehmen. Stundenlang fuhren wir entlang eines Flusslaufs, dabei gewannen wir zunehmend an Höhe. Aufgrund einiger Abkommen der asiatischen Länder ist Nepal verpflichtet, die Überlandstraßen auszubauen. Nun versperrten uns permanent Baufahrzeuge den Weg, Staubwolken oder matschige Streckenabschnitte waren unumgänglich.

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