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In unserem aktuellen Newsletter blicken wir auf die Nepalreise im Februar zurück, berichten von neuen Entwicklungen und zukünftigen Plänen.

Viel Spaß beim Lesen!

Das neue Schuljahr hat begonnen

Mitte April hat in Nepal das neue Schuljahr begonnen und die Patenkinder bis Klasse 10 haben alles erhalten, was sie für das neue Schuljahr benötigen. In der vergangenen Woche wurden neue Uniformen, Rucksäcke, Bücher und Hefte verteilt. In Chaling wurde gleichzeitig eine Hygiene-Aktion veranstaltet. Alle Schüler erhielten ein Set mit Seife, Zahnpasta, Zahnbürste und Nagelknipser.

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Erfolgreiche Aktion für die Gesundheitsstation in Bhusapheda

In unserem Reisetagebuch haben wir vom Besuch bei unserem Freund Manoj Tamang in dem kleinen Dorf Bhusapheda berichtet. Das Dorf befindet sich im Distrikt Dolakha, ca. 110km nordöstlich von Kathmandu. Umringt von Bergen liegt es einbettet in einem Tal mit Flusslauf. Die Menschen, überwiegend Angehörige der Volksgruppe der Tamang, leben mehr als einfach. Etwas Landwirtschaft, die Haltung von Nutztieren und ihr tiefer Glaube bestimmen den Alltag.

Manoj hat – mit Unterstützung einer kleinen Organisation aus den USA – eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht. Nach einer Fortbildung und bestandener Prüfung hat Manoj 2017 die Leitung der staatlichen Gesundheitsstation in Bhusapheda übernommen. Diese „Health Post“-Stationen unterhält die nepalesische Regierung überall im Land, sie sichert der Dorfbevölkerung ein Minimum an medizinischer Hilfe – und das kostenfrei.

Am Ziel geglaubt, kam für den jungen Mann schnell die Ernüchterung: Eine neue Regierung hat die Gehälter gesenkt, laut einer Liste vorhandene medizinische Geräte und Medikamente sind nicht vorhanden, da schlichtweg kein Geld von den Behörden dafür bereit gestellt wird. Das Fazit: den Menschen helfen ist Manojs Aufgabe und Passion, allerdings ist heute der Kampf mit den Behörden um Gelder und die Diskussionen mit der Dorfbevölkerung über fehlende Investitionen und Hilfsmittel an der Tagesordnung.

Auch wenn Bhusapheda weit von unserem Projektgebiet entfernt liegt, so wollen wir Manoj und seiner Kollegin in der Gesundheitsstation etwas unter die Arme greifen und wichtige Hilfsmittel zur Verfügung stellen. Eine erste kleine Liste hatten wir von dem jungen Mann erhalten und dafür ein Projekt bei Betterplace angelegt.

Innerhalb von nicht einmal zwei Tagen kam die für Hilfsmittel und Medikamente benötigte Summe von 350,- € zusammen.

Vielen Dank für Ihre großzügige Unterstützung!

Frohes Neues Jahr 2075

In Nepal ist heute der erste Tag des Jahres 2075 des Bikram Sambat-Kalenders. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle viele liebe Neujahrsgrüße aus Nepal weitergeben.

Alles Gute für 2075!

Mit Jahresbeginn enden die Schulferien und das neue Schuljahr fängt an. Nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse der Versetzungsprüfungen. Sobald wir Informationen aus Chaling und Kharipati erhalten, werden wir diese an die Paten weitergeben.

Auch die Studenten haben die Prüfungen des soeben beendeten Semesters abgeschlossen.
Die Schüler der höheren Klassen hingegen haben ihre Prüfungen noch vor sich. Wir drücken ganz fest die Daumen!

Der letzte Tag

Nachdem Birgit Blumentritt zurück nach Deutschland geflogen war, hatte ich noch sehr schöne Tage in Kathmandu. Am Sonntag traf ich zwei unserer ehemaligen Schüler auf eine Tasse Kaffee in Boudha, und eine liebe Freundin im Anschluss.

Der Montag wurde dann für unsere Studenten Sanjiv, Suman, Sushmita und Prasiddikka noch mal richtig aufregend. Dank der großzügigen Spende einer Freundin und Patin konnten wir die vier nach Chandragiri einladen. Neben Manakama gibt es in Chandragiri die zweite Seilbahn in Nepal überhaupt, die Fahrt geht auf 2551m Höhe und die Aussicht ist einfach grandios. Schon als wir die kleine Gondel bestiegen wuchs die Aufregung bei unseren Jugendlichen, aber auch bei Balkrishna merklich. Immer wieder wurden Emotionen, Geräusche, vorbeifahrende Gondeln und die Aussicht auf Kathmandu kommentiert.

Oben angekommen sahen wir weit ins Kathmandu-Tal und die umliegenden Berge. Eine Sicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya-Massivs war aufgrund vieler Wolken nicht möglich, doch das tat der Begeisterung keinen Abbruch.

Nach einem kurzen Weg weiter bergauf erreichten wir einen hinduistischen Tempel, den ich sogleich erkundete während meine nepalesischen Begleiter die Aussicht in vielen Fotos festhielten.

Mittagessen gab es in einem Restaurant mit Selbstbedienung, in Nepal noch weitestgehend unbekannt. Momos und Pommes, eine wilde Kombination und dazu Orangenlimonade und Cola wurden gewünscht.

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