Aktuelles

Besuch in Changu

Gestern begann der Tag für uns mit einer Überraschung. Es hatte über Nacht geschneit und zum Frühstück erwartete uns ein kleiner Schneemann auf der Terrasse. Der restliche Schnee war schon wieder getaut, aber auf den umliegenden Bergen sah man noch einiges Weiß. Später erfuhren wir von Mohan, dass es zuletzt vor 13 Jahren hier geschneit hatte.

Wir waren von den nepalesischen Partnern zu ihnen nach Hause in Changu eingeladen und wollten vorher noch den Tempel von Changu Narayan besuchen. Dieser war vom Erdbeben sehr in Mitleidenschaft gezogen worden und ist inzwischen wieder sorgfältig restauriert worden. Nach dem Tempelbesuch brachte uns Mohan zu Balkrishna nach Hause, wo wir mit Tee, Milchreis und Gemüse beköstigt wurden, sehr lecker! Als nächstes besuchten wir Radheshyam in seinem ziemlich neuen Haus. Eine wirklich Verbesserung zu den vorher sehr beengten Wohnverhältnissen. Unser neuer Fahrer Bidur lud uns ebenfalls noch zu sich nach Hause auf einen Tee ein. Danach ging es zu Mohan nach Hause, der uns stolz seine sechsmonatige Tochter Manyata präsentierte und uns auch noch mit Tee und Keksen versorgte. Der Rückweg war unspektakulär, wir hatten nur viel getrunken!

Am Mittwoch waren wir wieder in Chaling

Hallo nach Deutschland!

Auch heute darf ich euch wieder vom Tage berichten. Er fing etwas später an als sonst, aber wie vereinbart wurden wir um 10.30 Uhr von Radheshyam und Balkrishna abgeholt und fuhren in Richtung Chaling. Das Wetter war heute nicht sehr gut und über Nacht hatte es in und um Chaling herum wohl auch geregnet (Bhaktapur blieb bis zum Nachmittag weitestgehend verschont). Deshalb warnte Balkrishna uns auch, dass evtl. einer der beiden geplanten Hausbesuche wegen des Regens ausfallen könnte.

Solchermaßen gerüstet machten wir uns auf den Weg, um Tinas ältestes Patenkind, Dinesh aus Klasse 12, daheim zu besuchen. Nachdem wir von der Bhaktapur-Nagarkot-Straße nach links in Richtung Chaling abgebogen waren, ging es über eine Lehmstraße ein Stück bergauf, bis der Fahrer stoppte und uns gesagt wurde, nun müssten wir zu Fuß weiter. Und so spielten wir Bergziegen und kraxelten über terrassenartig angelegte Hügel nach oben, wo wir von Dinesh und Mohan erwartet wurden. Nachdem alle wieder Luft bekamen, legten wir den restlichen kurzen Weg bis zur Hütte von Dinesh und seiner Familie zurück.

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Pashupatinath und eine Hochzeit

Hallo miteinander!

Schöne Grüße aus Nepal sende ich nach Deutschland. Gestern haben wir viel erlebt, Tempel, Sadus, neugierige und sehr gut englisch sprechende Kinder, viele bunte Saris, nepalesisches Essen und vieles mehr.

Aber ich fange mal am Anfang an. Wie geplant, wurden wir um 8.30 Uhr von Balkrishna am Hotel abgeholt. Unser frühes Aufstehen sorgte allerdings für ein wenig Verwirrung, da wir sonst immer später gefrühstückt hatten, aber auch das wurde hervorragend gemanagt und wir bekamen unser Frühstück in gewohnter Qualität.

Von Bhaktapur aus fuhren wir dann nach Kathmandu, wo wir Pashupatinath besichtigen wollten. Vor dem Eingang zu dieser Tempelanlage setzte uns der Fahrer ab und Birgit, Sylvia, Tina und ich machten uns daran, die Anlage zu erkunden. Hier werden die Toten von ihren Familien verbrannt.

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Briefverteilung in Kharipati

Hallo zusammen!

Und wieder melde ich mich mit den brandheißen Neuigkeiten aus Nepal. Den heutigen Tag haben wir Kharipati gewidmet. Wie gestern, wurden wir um 10.00 Uhr abgeholt, allerdings diesmal „nur“ von Radheshyam. Balkrishna war heute nicht dabei. Nachdem wir alle im Kleinbus saßen, ging es auf der Bhaktapur-Nagarkot-Straße in Richtung Kharipati, welches wir in recht kurzer Zeit und nach einer recht unspektakulären Fahrt erreichten.

Wie gestern, wurden wir auch diesmal von den Schülern und Schülerinnen (nur die anwesenden Patenkinder) erwartet und bekamen wieder Blumenkränze umgehangen. Anschließend gingen wir in den Versammlungsraum der Schule, wo wir dann die Post an die Patenkinder verteilten. Auch die Patenkinder von Kharipati freuten sich über ihre Post und die mitgeschickten Geschenke, die alle genau inspiziert wurden.

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Sonntag in Chaling

Guten Abend aus Bhaktapur!

Hier ist wieder einmal Hilda Hurtig mit den Neuigkeiten aus Nepal.

Heute war unser erster Tag in Chaling an der Schule. Nach einem leckeren Frühstück wurden wir von Balkrishna und Radheshyam, sowie einem Fahrer mit Kleinbus pünktlich um 10.00 Uhr am Hotel abgeholt. Unterwegs trafen wir dann noch, wie geplant, auf eine Verwandte von Sylvia, die derzeit in Nepal weilt und uns gerne begleiten wollte. Zu siebt ging es dann also nach Chaling. Zunächst auf einer gut ausgebauten Straße in Richtung Nagarkot, die wir jedoch schon bald verließen, um auf weniger befestigten Wegen dann nach Chaling zu gelangen. Vorbei ging es an Ziegelfabriken, Hühnerfarmen und Wohnhäusern unterschiedlichster Größe und Ausstattung, bis wir schließlich oberhalb der Schule eintrafen. Von hier mussten wir noch ein kurzes Stück zu Fuß gehen.

Auf dem Weg nach unten in Richtung Schule, konnten wir schon sehen, dass man sich für unsere Ankunft vorbereitete. Alle anwesenden Kinder standen bereit mit losen Blüten, Blumenkränzen oder dünnen Schals/Tüchern. Dort trafen wir dann auch auf Mohan. Von der Schulleiterin bekam jeder von uns nach der Begrüßung erst einmal ein orangefarbenes Tuch umgehängt und dann ging es vorbei an allen Schülern. Mit vollen Händen und vollem Hals gelangten wir dann ans Ende der Begrüßungsschlange. Hier wurden noch ein paar Fotos gemacht und wir wurden ins Lehrerzimmer gebeten. Dort hat sich jeder von uns kurz vorgestellt und auch die anwesenden Lehrer und die Schulleiterin stellten sich kurz vor. Nach einem Glas Tee ging es dann durch die Klassen, von Klasse 8 bis Klasse 1. Hier haben wir zunächst die Post und die Geschenke übergeben, die von den Paten in den vergangenen Tagen und Wochen an Birgit geschickt wurden. Alle Patenkinder haben sich sehr über ihre Briefe und die mitgeschickten Kleinigkeiten gefreut. Fotos wurden auch von den Klassenkameraden und -kameradinnen gerne angesehen, Haarschmuck wurde direkt verwendet, Flugzeuge aus Styropor zusammengesetzt und Kappen, Mützen und T-Shirts zum größten Teil auch angezogen.

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